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R. Göschick, J. Kunze und Ch. Zeise sind Absolventen des 3. Jahrgangs zum staatlich geprüften Betriebswirt, die derzeit an der FH Brandenburg im Studiengang Bachelor BWL - Allgemeines Management ihre Abschlussarbeit schreiben. Sie haben während des Studiums eine Firma (die WUSP UG) gegründet, die Zeitsoldaten hinsichtlich ihrer Ausbildungsmöglichkeiten im Übergang zum Zivilleben beraten soll. Nachfolgend ein Erfahrungsbericht aus ihrer persönlichen Sicht:
Als wir uns bewusst dafür entschieden haben, auf die Bundeswehrfachschule zu gehen, um unseren Fachhochschulabschluss zu machen, war uns allen klar, dass wir einen höheren als den bisherigen Abschluss brauchen, damit uns der derzeitige Lebensstandard erhalten bleibt. Jedoch wusste keiner von uns, wie es nach diesem Abschluss weitergehen soll.
Im ersten Halbjahr an der Bundeswehrfachschule wurden wir durch mehrere Informationsveranstaltungen darauf aufmerksam gemacht, dass es eine Möglichkeit gibt, eine Ausbildung zum Staatlich geprüften Betriebswirt zu machen. Das Faszinierende daran war, dass es durch ein Kooperationsmodell gelungen ist, den Abschluss der Fachhochschulreife als erstes Jahr der sonst zweijährigen Ausbildung anerkennen zu lassen.
Als die Ausbildung begann, wurde uns schnell klar, dass es eine harte Nuss wird, die es zu knacken galt. In der Regel bis 16 Uhr fordernde Unterrichte und die anschliessende Nachbereitung ließ das Tagespensum rasch auf durchschnittlich 12 Stundenn anwachsen. Im Nachhinein betrachtet war dies jedoch auch der Schlüssel zum Erfolg. Wir können nicht leugnen, daß wir in so mancher Minute geflucht haben und lieber zu Hause (also in der Heimat) gewesen wären. Jedoch kam dann immer der Gedanke: "Was wird aus mir, wenn ich lediglich eine Fachhochschulreife in der Bewerbungsmappe vorzeigen kann?".
Trotz der täglichen neuen Herausforderungen mit vielen Diagrammen in VWL, ewig langen Berechnung in Finanzierung/ Investition und hin und wieder ein wenig Englischgeplauder war es eine wirklich angenehme Zeit. Die Dozenten standen bei Fragen sofort Gewehr bei Fuß und haben diese umgehend und ausführlich erklärt. Und dies kam in der Anfangszeit ziemlich häufig vor :-).
Sollte man sich jedoch immer noch schwer getan haben, so wurde die Möglichkeit eines Repetitoriums angeboten. Schwieriges Wort, heißt aber nichts anderes als Nachhilfe. Hier wurden, nach Terminvereinbarung, durch ältere Absolventen des Staatlich geprüften Betreibswirts, welche sich schon im Studium befanden, die bestehenden Defizite ausgeräumt. Diese Hilfe ware es, die uns dann zu guten Ergebnissen geführt hat.
Was uns weiterhin sehr beeindruckt hat, ist die Tasche, dass sich auch die Dozenten und die verantwortlichen Personen vom VfBP e.V. schnell an ehemalige Soldaten gewöhnt haben. Wenn man bspw. noch ausgekleidet wurde und den administrativen Teil der Entlassung zu erledigen hatte, war eine Freistellung für die Zeit kein Problem.
Schlussendlich können wir sagen, daß uns die Ausbildung sehr viel gebracht hat. Zum Ende hin haben wir uns dann sogar noch dazu durchgerungen, das BWL-Studium an der Fachhochschule Brandenburg/ Havel aufzunehmen. Kaum zu glauben, daß wir jetzt schon im letzten Semester sind und unsere Absclußarbeiten schreiben.
Wer also Lust an einer spannenden und fordernden Ausbildung hat ist beim VfBP e.V. gut aufgehoben.


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